Über Clara Haskil

Das erste Projekt, welches die Erinnerung an die legendäre rumänische Pianistin Clara Haskil in Hamburg ehrt. Sie ist als legendäre Figur des zwanzigsten Jahrhunderts in der klassischen Musik anzusehen und gilt als eine der berühmtesten Künstlerinnen rumänischer Herkunft in der internationalen Musikszene. Sie wurde auch « die perfekte Clara » gennant. Bislang ist sie die einzige rumänische Pianistin nach der einer der wichtigsten internationalen Klavierwettbewerbe benannt worden ist: « Clara Haskil International Piano Competition » (Vevey, Schweiz).

Musikalische Interpretation auf höchstem Niveau, Leidenschaft und Liebe für die klassische Musik - dieses sind nur einige der Eigenschaften, die den Namen Clara Haskil mit der klassischen Musik verknüpfen. Wir streben an, national und international das Bewusstsein für die vielfältige und hochkarätige Szene der rumänischen Kulturschaffenden nachhaltig zu fördern.

« Wenn man Clara Haskil Mozart spielen hört, wird uns bewusst, wie weit wir von der Wahrheit entfernt sind » sagte ihr guter Freund, der Pianist Dinu Lipatti.

« In meinem Leben traf ich drei Genies: Clara Haskil, Einstein und Winston Churchill » Charlie Chaplin

Konzertlesung. Eine Freundschaft: Clara Haskil und Dinu Lipatti

Anne Schieber

Anne Schieber

Schauspielerin

Anne Schieber wurde 1962 in Stuttgart geboren. Nach ersten Schauspielererfahrungen am Staatstheater Stuttgart studierte sie in München Schauspiel.


Erstengagement Münchner Kammerspiele und Theater der Jugend.


Über Engagements an der Württ. Landesbühne, dem Staatstheater Braunschweig, dem Schauspiel Köln kam sie 1995 nach Hamburg. Hier war sie zu sehen im Thalia Theater, Schauspielhaus Hamburg, Komödie Winterhuder Fährhaus , Hamburger Kammerspiele und Altonaer Theater.


Zur Zeit spielt sie die Pastorenfrau Inger im Stück « Wie im Himmel », den Johnny Mauser in  « Zum Glück gibt's Freunde », Juliane u.a. in « Fräulein Smillas Gespür für Schnee », alle Altonaer Theater.

Alina Azario

Alina Azario

Klavier

Die in Piatra Neamt (Rumänien) geborene Alina Azario erhält im Alter von 15 Jahren die Gelegenheit, ihre musikalische Ausbildung in Paris fortzusetzen, wo sie ihre Musikkenntnisse mit vielen Persönlichkeiten vertieft, so z. Bsp. mit Elisabeth Leonskaya, Théodor Paraschivesco, Géry Moutier, Boris Berman, Jacques Rouvier, Laurent Cabasso und Tibor Szasz.

In der Klasse des renommierten Pianisten Evgenij Koroliov vervollkommnete Alina Azario ihre Studien an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach ihrem Abschluß im Fach Diplom Klavier mit der höchsten Auszeichnung im Jahr 2010 setzte Sie im Anschluß Ihre Studien im Aufbaustudium Konzertexamen fort, mit Abschlussprüfung mit Auszeichnung im Jahr 2014 und übt seit 2010 eine Lehrtätigkeit als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aus.

Alina Azario konzertiert regelmäßig als Solistin in zahlreichen Festivals und Konzertsäalen, unter anderem bei den Festivals Piano aux Jacobins und Piano Fortissimo, in der Laeiszhalle Hamburg, im Teatro de la Maestranza in Sevilla, und sie hat mit verschiedenen internationalen Orchestern gearbeitet.

Im Januar 2011 hat Alina Azario zusammen mit dem Geiger Renaud Capuçon und dem Berliner Score Orchestra die Originalmusik zu dem französischen Kinofilm Poulet Aux Prunes von Marjane Satrapi (Persepolis) und Vincent Parronnaud aufgenommen.

Konzertmitschnitte und Aufnahmen wurden im Deutschlandradio Kultur, TVR International, und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) gesendet, Radio Romania Muzical, Radio Romania International, us. Unter den Stipendien, die Alina Azario erhielt, sind das Stipendium des französischen Kulturministeriums, ein Leistungsstipendium der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter Stiftung, ein Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. besonders zu erwähnen. Für das Jahr 2014/2015 und 2015/2016 erhielt Alina Azario die Kunststipendium von der Claussen-Simon-Stiftung.

In ihrer pianistischen Laufbahn hat sie mehrere internationale Preise erhalten: den 1. Preis bei dem internationalen Klavierwettbewerb “Cita di Stresa” in Italien, den Sonderpreis des Preisrichterausschusses des internationalen Wettbewerbs “Cita di Cantu” für Klavier und Orchester in Italien und den 1. Preis bei dem Klavierwettbewerb in Lagny sur Marne in Frankreich. 2011 erhielt sie den Ebel Preis von der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel.

In 2014 ist Ihre erste CD erschienen, mit Werken von Jean-Philippe Rameau und Claude Debussy, die CD wurde in Zusammenarbeit mit dem NDR und dem Label A&A Records aufgenommen. Diese Aufnahme wurde in Rumänien als Aufnahme des Jahres 2014 für die Klassische Musik von Radio Romania Muzical ausgewählt.

Alina Azario ist die Intendantin und künstlerische Leiterin des Internationales Musikfestival Clara Haskil der jedes Jahr seit 2014 in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) stattfindet.
Infos unter: www.clarahaskil.ro

Mauro Lo Conte

Mauro Lo Conte

Klavier

Mauro Lo Conte, der die schweizerische und italienische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde am 24. September 1984 geboren.Seine musikalische Laufbahn begann im Alter von neun Jahren - ursprünglich mit dem Akkordeon, einem Instrument, das eng mit seinen Wurzeln verbunden ist und das ihn sein langjähriger Lehrer und Begleiter Freddy Balta spielen lehrte, der ihn später auch im Fach Klavier unterrichtete. Heute ist das Klavier bervorzugtes Musikinstrument.

2003 wurde er Schüler in der Klasse von Christian Favre am "Conservatoire de Lausanne", der Hochschule für Musik in Lausanne/Schweiz, an der er 2006 sein Lehrdiplom ablegte. Zwei Studienjahre später erhielt er das Solisten-Diplom - ebenfalls in der Klasse von Christian Favre. Für das Abschulsskonzert im Rahmen seiner Prüfungen zur Erlangung des Solisten-Diploms interpretierte er das zweite Klavierkonzert von Chopin, begleitet vom Kammerorchester Lausanne unter der Leitung von Hervé Klopfenstein - eine Darbietung, die von der Jury mit Begeisterung aufgenommen wurde. Im selben Jahr erhielt er den ersten Preis der Max-Jost-Stiftung, der jedes Jahr das beste Solisten-Diplom aller Absolventen, gleich welches Instrument, auszeichnet.

Im Jahr 2008 wurde der Pianist und Professor Evgeni Koroliov auf ihn aufmerksam und Mauro Lo Conte zog nach Hamburg, um seine Studien in der Klasse des renommierten Professors an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg fortzusetzen. Seit 2010 ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater.

Während seines Studium besuchte Mauro Lo Conte verschiedene Meisterkurse renommierter Lehrer wie Pascal Devoyon, Jean-Philippe Collard, Dominique Merlet, Valentin Georghiù, Alexei Lubimov und Philippe Cassard, wo er mit verschiedenen Aspekten der musikalischen Interpretation in Berührung kam.

Mauro Lo Conte gab regelmässig Konzerte in der Schweiz und in vielen anderen europäischen Ländern und in Asien. Zudem spielte er Aufnahmen für "Radio Suisse-Romande", " Television Suisse-Romande",  "France Musique", "NDR Radio" und "Hamburg 1" ein.

Neben dem Max-Jost-Preis erhielt er verschiedene weitere Preise, unter anderem den ersten Preis Musikwettbewerbs des "Lions Club DW", den dritten Preis beim "Schnittke-Internationa-Wettbewerb", den Studienpreis des "Migros-Kulturprozent", in den Jahren 2008 und 2009, den zweiten Preis beim "Elise-Meyer-Wettbewerb" und den Studien Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Im Jahr 2009 gewann er dem Kulturpreis der "Fondation Leenaards" und wird seit 2011 von IMMACultur gefördert.

Mauro Lo Conte wurde zu einer Vielzahl von Auftritten bei Festivals in der Schweiz eingeladen, unter anderem den "St-Prex Classics", dem "Festival de Piano à St-Ursanne" und dem "New Year Music Festival" in Gstaad. Er spielte in der Victoria Hall in Genf, der Laeiszhalle in Hamburg, in der Chaux-de-fond Saal und zusammen mit dem Geiger Pierre Amoyal auf dem "Château du Clos de Vougeot".

Musikkritiker loben sein phantasievolles Spiel, seinen Sinn für Polyphonie und seine musikalische Reife.

Hubert Rutkowski

Hubert Rutkowski

Klavier

Die Zeitschrift "Gramophone" bezeichnet Hubert Rutkowski als feinfühligen Klangpoeten. Seine Auftritte stehen der Aufführungspraxis Friedmans und Paderewskis nahe und werden als Gegensatz zu den aktuellen, häufig überdisziplinierten und durchstandartisierten Aufführungskonzeptionen rezensiert. Auch Alexei Lubimov lobt das besondere Gefühl für Freiheit, Form und sinnliche Freude in Rutkowskis Spiel.

Hubert Rutkowskis musikalische Interpretationen sind von einer leidenschaftlichen Bindung zur Ästhetik der alten Schule des 19 Jhs. geprägt. Die pianistischen Traditionen von Fryderyk Chopin, Theodor Leschetizky und ihren Nachfolgern wie beispielsweise Karol Mikuli, Moritz Rosenthal, Raul Koczalski und Artur Schnabel bilden daher den Grundstein seines künstlerischen Profils.

In den letzten Jahren setzte sich Hubert Rutkowski vermehrt mit den historischen Flügeln des 19. Jhs. auseinander. Als Pianist und Lehrer arbeitet er mit dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zusammen und leitet eine Konzertreihe auf den Instrumenten der A. Beuermann Sammlung. 2013 nahm Hubert Rutkowski eine CD mit Werken Debussys am Erard Flügel (1880) für Piano Classics auf. 2015 folgte eine Einspielung mit Werken Chopins am Pleyel Flügel (1847).

Hubert Rutkowski ist Absolvent der Klasse von Prof. Anna Jastrzębska-Quinn an der F. Chopin-Musikakademie in Warschau. 2005 bis 2010 schloss er das Aufbaustudium (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Klasse von Prof. Evgeni Koroliov ab.

Ein wichtiger Moment in Hubert Rutkowskis Karriere war die CD-Aufnahme der Klavierwerke von Julian Fontana, eines Freundes und Schülers F. Chopins, sowie der Musik von Theodor Leschetizky für das Acte Préalable Label (2007, 2008). Im "Chopin-Jahr" 2010 nahm er die CD "Pupils of Chopin" mit Werken der Chopin-Schüler mit dem Label NAXOS auf. Seitdem gibt er regelmäßig Konzerte in zahlreichen europäischen Ländern, Asien, Lateinamerika und den USA. Hubert Rutkowski konzertierte u.a. im Rahmen des Schleswig Holstein Musik Festivals, des Festivals "Raritäten der Klaviermusik" Schloss vor Husum, des Paderewski Festivals in Los Angeles und des Artur Rubinstein Festivals in Lodz.

2007 gewann Hubert Rutkowski den Internationalen Chopin Klavierwettbewerb in Hannover. Er erhielt auch die Auszeichnung "Medalla per Unanimitat" beim Internationalen Klavierwettbewerb von Maria Canals in Barcelona (2006). 2013 wurde er mit dem renommierten Berenberg-Kulturpreis in Hamburg ausgezeichnet.

Hubert Rutkowski ist Gründer und Präsident der Theodor Leschetizky Musikgesellschaft in Warschau und Musikalischer Leiter der Chopin Gesellschaft Hamburg, sowie künstlerischer Direktor des Deutschen Klavierwettbewerbs Polnischer Musik an der HfMT Hamburg.

Im April 2010 wurde er als einer der Jüngsten zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen, wo er seit Januar 2014 die Klavierabteilung leitet.

Sie gilt als eine der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Die Konzertlesung »Eine Freundschaft: Clara Haskil und Dinu Lipatti« ehrt die legendäre rumänische Pianistin Clara Haskil.

Gleich drei Pianisten untermalen die Konzertlesung mit der passenden Musik: Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann treffen auf Stücke des rumänischen Komponisten Dinu Lipatti, der als enger Freund Clara Haskils galt. Schauspiel, Videoprojektionen und Auszüge aus dem Briefwechsel von Lipatti und Haskil beleuchten diese besondere Künstlerfreundschaft.

Übersetzung: Paul Maris

20:00 Uhr, Eintritt frei

 

Johann Sebastian BACH

Aus der französische Suite Nr. 5 in G Dur, BWM 816

  • Allemande
  • Sarabande
  • Gigue

Mauro Lo Conte, Klavier

  

Robert SCHUMANN

  • Aus Kinderszenen, Op. 15 
  • Von fremden Ländern und Menschen
  • Kuriose Geschichte
  • Hasche-Mann
  • Bittendes Kind
  • Glückes genug
  • Wichtige Begebenheit
  • Träumerei

Hubert Rutkowski, Klavier

  

Franz SCHUBERT

Impromptu op.142 (D 935) Nr. 1 in f-moll

  • Allegro moderato

Alina Azario, Klavier

 

Robert SCHUMANN

Aus Kinderszenen, Op. 15 

  • Am Kamin
  • Ritter vom Steckenpferd
  • Fast zu ernst
  • Fürchtenmachen
  • Kind im Einschlummern
  • Der Dichter spricht

Hubert Rutkowski, Klavier

 

Dinu LIPATTI

Nocturne in fis moll, Op. 6, Gewidmet Clara Haskil

  • Andante, ma non troppo

Alina Azario, Klavier

 

Robert  SCHUMANN

Aus Kreisleriana op. 16

  1. Äußerst bewegt, d-Moll
  2. Sehr innig und nicht zu rasch, B-Dur

Mauro Lo Conte, Klavier

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